Internationale Küche

Die Restaurants der Stars

Große Köche machen irgendwann auch ihr eigenes Restaurant auf, und Kritiker schreiben dann vom Gourmet-Tempel. Fast jeder deutsche Spitzenkoch hat sich irgendwann selbstständig gemacht, wenn auch nicht immer erfolgreich. Und auch die internationalen Stars der Kochszene mussten oftmals erkennen, dass ein guter Geschmack nicht unbedingt die Betriebswirtschaft ersetzen kann. Erst vor Kurzem musste der englische Promi-Koch Jamie Oliver einige seiner italienischen Restaurants schließen. Und auch sein Kollege Gordon Ramsey, als TV-Kritiker gefürchtet, hat fast so viele Restaurants schließen müssen, wie er einst eröffnet hat. Dennoch ist Ramsey erfolgreich: Sein Stammrestaurant in London hat drei Michelin-Sterne und ist seit 1998 im Betrieb.

Witzigmann ist der größte Star

In Deutschland ist einer der größten Stars der Küche Eckart Witzigmann. Er hat die französische Nouvelle Cuisine nach Deutschland gebracht. In seinem Restaurant Aubergine arbeiteten bis zu achtzehn Köche, viele sind heute ebenfalls mit Sternen ausgezeichnet. Wirtschaftlich war das aber nicht, vor allem wenn man nur 45 Sitzplätze hat, und nach einem Drogenskandal übernahm Alfons Schuhbeck das Restaurant.

Schuhbeck kocht für Fußballer

Dieser ist wie Witzigmann selbst zur Legende geworden. Er lernte bei der Bundeswehr das Kochen und leitete zeitweise die Kantine des bayerischen Roten Kreuzes. Er kochte aber auch in Sternerestaurants in ganz Europa und war Angestellter von Eckart Witzigmann. Seine Restaurants bekamen immer wieder Michelin-Sterne, oft mussten sie aber auch wieder wegen Unwirtschaftlichkeit schließen. Schuhbeck ist aber auch als Fernsehkoch unterwegs, sitzt in Jurys, schreibt Bücher, hat seine eigene Marke und berät Unternehmen. Außerdem bekocht er die Fußballer vom FC Bayern München.

Der „Küchenbulle“ Mälzer

Tim Mälzer ist einer der jungen Wilden in der deutschen Gastroszene. Er hat einst mit Jamie Oliver gekocht, als dieser noch unbekannt war, stand aber auch mit Christian Rach am Herd. Mälzer machte sich schnell einen Namen als Fernsehkoch und war bei zahlreichen Sendern präsent. Er hat aber auch ein soziales Anliegen und engagiert sich unter anderem für die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und andere Organisationen. Seine Restaurants Hausmann’s und Bullerei sind weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt..

Die engagierte Sarah Wiener

Sarah Wiener ist eine Seiteneinsteigerin, die mit einem Cateringunternehmen anfing und später erst eigene Restaurants, zunächst das Speisezimmer in Berlin, dann Sarah Wiener im Hamburger Bahnhof und das Cafe im Museum für Kommunikation in Berlin eröffnete. Sie hat aber auch ein Computerspiel entwickeln lassen, das Kindern Spaß am Kochen vermitteln soll, und hat sich für die Organisation Foodwatch engagiert.

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