Deutsches Essen

Die Currywurst-Bude

Deutsche Küche wird im Ausland oftmals mit der Currywurst gleich gesetzt. Die Hauptstadt des deutschen Fastfoods ist nach wie vor Berlin. Hier gibt es immer noch die meisten Currywurst-Buden, und einige haben sogar Kultcharakter. Im Internet schwören die meisten Nutzer, dass Curry 36 am Mehringdamm die beste Wurst macht, aber Geschmäcker sind verschieden. So wird die klassische Berliner Currywurst als Bratwurst ohne Pelle frittiert, während andere Buden die Würste klassisch grillen. Außerhalb Berlins wird meistens auch Rindswurst verwendet. Die Erfindung von Herta Heuwer ist heute auf fast jedem Straßenstand zu finden, der einen Grill hat.

Heute überall zu finden

Kein Fest ohne eine Currywurst-Bude, kein großer Marktplatz, auf dem es nicht die Tomatensauce und das Currypulver auf die Wurst gibt. Gegessen wird die Wust übrigens aus der Hand, auch wenn man sich bei Buden wie Ketch’up 35 unter ein Dach setzen kann. Die Wurst wird bei den meisten Buden in der Pappschale auf Pommes Frites serviert, die Soße kommt dann obendrauf. Soßenflecken auf der Kleidung und ein rot verschmierter Mund sind Teil des authentischen Erlebnisses. Nicht umsonst hat auch der deutsche Sänger Herbert Grönemeyer der Wurst ein eigenes Lied gewidmet.

Was das Hamburger-Restaurant für die Amerikaner bedeutet, sind die Currywurstbuden und -Restaurants für einen großen Teil der Bevölkerung in Deutschland.

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